Tesla Model 3 auf der Geneva International Motorshow 2018

Sitzprobe im Tesla Model 3

Tesla Model 3 in Genf | Foto: 163 Grad
Tesla Model 3 in Genf | Foto: 163 Grad

Wie bekommt man auf einer Automesse maximale Aufmerksamkeit? Man stellt etwas aus, was es offiziell nicht gibt. Das dachte sich wohl auch die indische Firma Caresoft – und präsentierte auf ihrem Messestand ein Tesla Model 3.

Für das Tesla Model 3 liegen angeblich weit über 400.000 Vorbestellungen weltweit vor. Auch ich habe eine Reservierung abgegeben – gleich am 31.3.2016. Um so überraschter war ich, als ich auf der Geneva International Motor Show ein Tesla Model 3 ausgestellt fand und es auf dem Stand ausprobieren konnte.

Caresoft ist ein Ingenieur-Büro, dass weltweit speziell für die Automobilindustrie arbeitet. Die Firma hat Niederlassungen in den USA, Brasilien, Europa, China und natürlich in Indien, wo die Firma Ihren Ursprung hat.  Caresoft gehört zur Sakthi Gruppe, einem indischen Mischkonzern, der in vielen Bereichen aktiv ist (Textil, Lebensmittel, Logistic, Automobilzulieferer…)

Auf der Internationalen Motorshow in Genf 2018 hat Caresoft an den beiden Pressetagen ein Tesla Model 3 ausgestellt. Es handelte sich um ein USA Import mit der VIN-Nummer …844. Während des Pressetages hatte ich die Gelegenheit, das Model 3 näher anzuschauen, darin Platz zu nehmen und auch ein paar Dinge auszuprobieren. Hier ist mein persönliches Kurz-Fazit zum Erstkontakt mit dem Model 3.

Mein persönlicher Eindruck vom Tesla Model 3

  • Die Verabeitungsqualität des Tesla Model 3 wird ja viel diskutiert. Bei dem augestellten Fahrzeug mit der VIN …844 war sie für meinen Geschmack grundsätzlich in Ordnung, auch wenn sie an vielen Stellen nicht mit den europäischen Premium-Herstellern mithalten kann.
  • Das Tesla Model 3 hat in etwa die Abmessungen wie eine Mercedes C-Klasse, ein Audi A4, oder der 3er BMW.
  • Trotzdem ist im Model 3 ausreichend Platz für 5 Personen.
  • Die Sitze sind bequem aber für meinen Geschmack etwas zu kurz geraten.
  • Fahren konnte man das Auto ja nicht. Ich schätze aber, dass man dem M3 doch deutlich anmerkt, dass er kleiner ist. Das wird kein so ruhiger Gleiter wie das Model S.
  • Dazu trägt auch das Lenkrad bei. Das ist recht klein und dafür ziemlich dick.
  • An die Bedienung über den Bildschirm muss man sich wirklich gewöhnen. Es geht nicht mal das Handschuhfach auf, ohne Bildschirm Button. Ob das in der Praxis (wenn es schnell gehen muss) bestehen kann, ist für mich noch fraglich. Manchmal geht’s mit einem Knopf einfacher.
  • Der Kofferraum ist grösser als gedacht. Dazu gibt es noch ein Fach im Kofferraumboden und die Rücksitze sind umklappbar. Es kann also auch durchgeladen werden.
  • In der Farbe Schwarz wirkt das Auto überhaupt nicht. Die Farbe macht das Auto eher kleiner. Ich würde eine Metallic-Farbe bestellen.

Vorfreude auf das Tesla Model 3

Nachdem ich den kleinen Tesla nun einmal in Natura gesehen und darin gesessen habe, ist die Vorfreude noch grösser. Und die Vorfreude ist ja bekanntlich das Schönste daran….

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